Auf ein Wort!

 

Zeitliche Begrenzung der Totenruhe!

 

Unsere Toten fanden zu Lebzeiten ihren

 

 Platz in unserer Stadt.

 

Nach ihrem Ableben betten wir sie

 

 zur letzten Ruhe an einem Ort,

 

der zeitlich begrenzt ist.

 

Meist 20-30 Jahre später

 

wird die Begräbnisstätte neu belegt!

 

Hierfür verantwortlich sind

 

die Profitgier der Friedhofsbetreiber

 

 und die Raumnot in den Städten.

 

Wir stören die Ruhe unserer Toten nach

 

 einigen Jahren, weil wir ihnen nicht

 

den Raum in unserer Stadt

 

 und in unserem Leben

 

zugestehen, den sie benötigen.

 

Unsere Politiker und Behörden

 

 stellen Räume für Autobahnen, Flughäfen

 

 und Gewerbeansiedlung,

 

meist hoch subventioniert, bereit.

 

Unsere Toten müssen würdelos,

 

 nach einigen Jahren,

 

 ihren letzten Ort der Ruhe, räumen.

 

Das ist im höchsten Maße

 

würde-rund respektlos und

 

 ist ein Armutszeichen unserer Gesellschaft.

 

Geben wir unseren Toten,

 

 wie in anderen Religionen üblich,

 

 einen Ort der letzten Ruhe,

 

 ohne irdische Begrenzung,

 

bis Gott den Zeitpunkt der Auferstehung

 

 und den Einzug ins ewige Paradies bestimmt.

 

Bis dahin sollen unsere Toten

 

würdevoll und ungestört,

 

 an ihrem Ort der Beisetzung,

 

 in aller Stille, ruhen.